Schritt 1: Die Suche nach Verbündeten und wie gehe ichs an

Repost von Katstrialogie September 2015

Ein Projekt ist immer einfacher, wenn man Verbündete hat. Natürlich habe ich einen Freund, der Triathlet ist, aber hier liegt auch schon das Problem. Er ist schon Triathlet und ich eben nicht. Er steht mir mit Infos, Rat und Tipps zur Seite und versorgt mich mit Büchern. Aber gemeinsam trainieren bringt natürlich nichts. Denn während er mal schnell einen Marathon läuft und dabei immer noch mit strahlendem Lächeln wunderschön auf den Fotos aussieht, komme ich nach 4 km, keuchend wie ein asthmatisches Hendl mit einem rot-weiss gefleckten Gesicht wie das kleine Ich-bin-ich, angekrochen. Da es wahrscheinlich auch nicht unbedingt beziehungsfördernd ist, wenn der Liebste mich ganz unten sieht, trainier ich lieber erst mal ein bissi und zeig ihm dann was ich schon alles kann…

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Und da kommt Claudia ins Spiel. Claudia und ich haben schon Erfahrung im gegenseitigen motivieren. Letzten Sommer haben wir die 30-day-ab-challenge gemacht. Jeden Tag nach dem Training haben wir dem anderen geschrieben und uns so gegenseitig motiviert bzw. dazu gezwungen auch an “Ich mag gar nicht-” oder an “Ich hatte schon 14 Hugos -” Tagen was zu tun. Claudia hat auch so eine Art Hass-Liebe zum Sport wie ich. Mal macht sie total viel und dann wieder nichts. Was wir beide allerdings gerne regelmäßig machen, ist trinken, und essen – vor allem Süßes.

Meine whatsapp “Magst mit mir auf nen Triathlon trainieren?” kommt zufällig zum richtigen Zeitpunkt an. Binnen Minuten kommt die Antwort: “ja, muss was tun. Details?”

Und so beginnt unser gemeinsamer Weg Richtung Triathlon. Thank you for being my buddy!

Schritt 2:

Nun gut, die Entscheidung ist getroffen. Die Verbündete gefunden. Und jetzt?

Es gibt einiges zu tun: Kraulen lernen, Rennrad ausprobieren und fahren lernen. Und noch mehr laufen. Viel mehr laufen.

Mein erster Ansprechpartner ist, wie könnte es anders sein – google. Aber schnell finde ich heraus, dass das was ich suche – eine Art “how to” irgendwie fehlt. Ich lese unzählige Artikel und finde einige Triathlonseiten, aber keine Seite, die mir sagt, wo ich anfangen kann, und wie ich das anstellen soll. Keine Liste mit Trainern, Schwimmschulen, Radgeschäften oder Tipps. Ich finde einen Verein, der ein gesamtes Jahresprogramm anbietet, aber der ist nicht wirklich in meiner Nähe und das ist mir dann doch wieder etwas zu fix in einer Institution.

Ich kann zwar ganz ok Brustschwimmen, aber das bringt mir ja genau nix beim Triathlon. Also muss ein Schwimmkurs her. Innerhalb von 10 Minuten weiß ich, dass das Ende August/ Anfang September ein aussichtsloses Unterfangen ist, denn zumindest in Wien sind alle Schwimmkurse, die im Oktober beginnen, ausgebucht.

Dann eben selbst einen Trainer suchen. René nennt mir ein paar Namen und ich starte erste Kontaktversuche.

Beim Lesen der Frauen-Spezialausgabe von Tour (einem Rennrad Magazin), die ich mir extra kaufe, plagen mich kurz Zweifel. Denn vom Rennradtest verstehe ich nur Bahnhof (außer dass der Sitz angenehm sein soll) und auch die extra für Frauen zusammengestellten Outfits finde ich auf gut wienerisch gesagt, schiach. Um nicht zu sagen – ur schiach. Der für mich wertvollste Tip in dieser Zeitschrift, ist das Buch “Frau & Rennrad” von Nynke de Jong und Marijn de Vries, das ich mir gleich bei meinem nächsten Besuch im Büchergeschäft besorge. Das Buch ist perfekt – und jedem anzuraten – sowohl Frauen als auch Männern. Neben einer deppensicheren, technischen Beschreibung des Rades – wie schaut das aus mit Gängen, Bremsen,… und worauf muss ich nun wirklich beim Kauf achten, findet man darin auch Infos über die richtige Kleidung, was man während des Radelns essen und trinken soll und wie man das überhaupt macht, wie man sich schneuzt und wie man im Radanzug am besten pinkelt – inklusive How-To-Zeichnung. Ihr wärt überrascht, was es da alles zu beachten gibt! Aufgrund des teilweise sehr hohen Ekelfaktors erspare ich euch hier aber Details 🙂 Das Buch wird in den nächsten Monaten sicher meine Bibel werden. Es ist sehr informativ, aber auch total lustig, geschrieben und macht richtig Lust aufs Radfahren.

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Voll inspiriert überlege ich, wo ich ein Rennrad ausprobieren könnte, denn mit meinem Citybike mit Körberl vorn drauf, werd ich bei einem Wettkampf wohl eher nicht so weit kommen. Einige Radgeschäfte bieten Leihräder an – bei Bernhard Kohl zB werden € 40 / Tag verrechnet, die man aber beim Kauf eines Rades wieder retourniert bekommt. Da der Schwimmtrainer, den ich angeschrieben habe, bei Star Bike arbeitet und das ganz in meiner Nähe ist, beschließe ich mal dort vorbeizuschauen.

Ich plane mir ein möglichst billiges Rad – eventuell sogar über Willhaben – zu kaufen. Das war zumindest mein Plan, bevor ich meinen Fuß in ein Radgesc häft gesetzt habe…Mit Mark – meinem zukünftigen Schwimmtrainer – bespreche ich meine Wünsche und Ziele und wir machen uns für Anfang Oktober unsere ersten Schwimmstunden aus. Da ich schon hier bin, schlagen die Jungs von Star Bike vor, dass ich doch gleich mal eine Runde auf einem ihrer Testräder drehe.

Ich, Freitag mittag, auf einem € 3.000 Rad auf der Lasallestraße. Die Runde ist kurz, fühlt sich aber gut an (dass ich nicht checke, wie man da jetzt wo genau wohin schalten muss, ist ja jetzt noch nicht so wichtig) und ich mache mir einen Termin aus, an dem ich das Rad übers Wochenende ausborgen darf. Gratis.

Bevor ich gehe, zeigen mir die Jungs auch noch, welches Rad etwas billiger als € 3.000 ist und dennoch gut für mich wäre. Aufgrund meiner Bibel verstehe ich etwas mehr als Nichts von dem technischen Zeug, das mir erzählt wird. Ein gutes Rad – und noch dazu ist es schön! Jaja, bin halt ein Mädchen. Ich freue mich halt noch mehr, wenn meine Sachen schön sind. Ok gut, das war gelogen, denn wenns nicht schön ist, ist die Chance ziemlich klein, dass es gekauft wird. Auch wenns gut ist. Sag ich jetzt mal so.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass mir das Radfahren auch gefällt und ich mich nicht allzu doof anstelle. Und dann schauen wir mal, ob das schöne Rad und ich zusammenfinden werden.

 

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Wie alles begann. Oder. The planting of the seed.

Repost von katstrialogie. September 2015.

Es ist 4:15 – viertel fünf, viertel nach vier – wie auch immer ihr es nennen wollt. Und der Wecker klingelt. Das stört mich nicht sehr, denn ich liege ohnehin seit Stunden wach – aus Angst zu verschlafen. Es ist August und unter dem dicken Daunendeckenberg schaut nur meine Nasenspitze heraus. Und die ist kalt. Eiskalt.

Der Mann neben mir – der Grund warum ich mich als Wiener Stadtkind 4,5 Stunden in den Zug setze um ein Wochenende in den Bergen und am See zu verbringen und am Samstag um 4:15 aufstehe – schläft noch tief und fest. Der Mann, den ich seit 5 Monaten meinen Freund nenne, nennen wir ihn der Einfachheit halber René.

René ist nämlich Triathlet – FYI vor 5 Monaten wusste ich noch nicht mal, wo bei Triathlet das stumme “h” hingehört, geschweige denn, dass man erst schwimmt, dann Rad fährt und dann noch läuft. Ich wusste nicht was Wechselzonen, 70.3, Windschattenfahren oder Gels sind.

Mittlerweile bin ich 5 Monate weiter in meiner Beziehung mit einem Triathleten, der neben Job und Kindern, für den Iron Man 2016 in Klagenfurt trainiert. Der Iron Man ist sozusagen der Heilige Gral der Triathlons, die Götterdistanz – 3,9 km Schwimmen, 180 km Radfahren und dann noch mal schnell einen Marathon (42 km) laufen.

Dafür trainiert man. Viel. Eigentlich täglich. Und dann stundenlang. Wenn der Liebste das ganze unter dem Motto: “Baby, I love you, but I choose triathlon” lebt, beendet man die Beziehung am besten gleich. Oder – wenn ers aber doch wert ist, akzeptiert mans, hängt sich rein, ist eine super Freundin (oder ein super Freund), setzt sich z.B. stundenlang in den Zug, um ihm nahe zu sein und supported.

Und dann steht man schon mal nach einer langen Arbeitswoche an einem Samstag, wenn es draußen noch stockdunkel ist und es für ein Stadtkind unnatürlich nach Natur riecht, um 4:15 auf, weil er am 70.3 (1,9km schwimmen, 90 km radfahren und 21km laufen) Agegrouper Wettbewerb in Zell/See teilnimmt. Und seine Altersklasse startet um 6:50.

Praktischerweise ist René nicht viel größer als ich, was bedeutet dass ich jetzt ungeschminkt, in seiner Jogginghose und seinem Kapuzenpulli (aber mit meiner Haube) neben ihm herschlurfe – ich habe ja nur für 35 Grad eingepackt und nicht dran gedacht, dass es am Land in der Früh (oder nacht) saukalt sein kann.

Gemeinsam mit gefühlten hundert anderen Grüppchen bewegen wir uns im Eilschritt wie die Lemminge Richtung Wechselzone, wo alle Utensilien (Fahrradhelm, Laufschuhe, Flaschen,…) zum richtigen Platz gebracht werden müssen. Die meisten gehen flüsternd nebeneinander her und es liegt eine positive Spannung in der Luft.

Während René eincheckt – in die Wechselzone dürfen nämlich nur die Athleten rein – hole ich mir Kaffee und warte wie vereinbart am Eingang zum Bad. Ich beobachte das rege Treiben um mich herum, die unterschiedlichen Menschen verschiedenster Nationen und die Szenen, die sich um mich abspielen. Freunde, die sich treffen; andere, die sich suchen; Paare, die sich verabschieden; Babys in Kinderwägen in Iron Man T-Shirts. Die Stimmung in Zell ist nochmal eine ganz besondere, da hier morgen auch noch die 70.3 Weltmeisterschaft stattfinden wird. Erst das zweite mal außerhalb der USA – 2014 fand sie in Kanada statt.

Ich mag das Gefühl mitten drin zu sein und irgendwie – sei es auch nur als Supporter – dabei zu sein. Ich spreche mit den Leuten neben mir, und auf die Frage, ob ich heute auch “nur” als Supporter hier bin und nicht selber mitmache, spüre ich ein Kribbeln in mir, das ich nicht zuordnen kann.

Einige Zeit später sehe ich René das erste Mal im Wetsuit (oder Neo wie wir hier sagen). Hello. Wusste gar nicht, dass ein Mann in 2. Haut so sexy sein kann…den kurzen Gedanken, dass ich darin wohl eher wie eine abgepackte Knackwurst aussehen würde, stoße ich schnell wieder beiseite.

Gemeinsam gehen wir die paar Meter zum Schwimmbad, wo wir uns aber frustrierenderweise schon wieder verabschieden müssen, da es für die Athleten Zeit ist, in den Startbereich zu gehen.

Im Gegensatz zum letzten Triathlon in Obertrum (jap, das hier ist nicht mein erster) sind hier so viele Zuseher, dass ich leider gar nichts vom Start sehe und René im Meer der weißen Badehauben auch nicht ausfindig machen kann.

Ich begebe mich darum nach den Anstands-2-Minuten beim Schwimmen zum Beginn der Radstrecke und suche mir einen guten Platz. Einen, an dem er mich sieht wenn er vorbei fährt und an dem ich nicht im Weg stehe. Nach guten 15 Minuten fährt er an mir vorbei und ruft mir lächelnd zu: “unter 30 Minuten, baby”. Mittlerweile weiss ich, dass er damit meint, dass er die 1.9 km in unter 30 Minuten geschwommen ist, was echt eine gute Zeit ist. Ich schaue ihm noch nach, bis er um die Kurve verschwunden ist und mache mich dann wieder auf zurück zum Bad.

Ich habe nämlich die grandiose Idee die Zeit, während René auf dem Rad ist, zu nützen und ein wenig Laufen zu gehen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich total unsportlich bin und eine Hass-Liebe zum Laufen habe, die öfter Hass als Liebe ist. Aber da René nächstes Jahr beim Iron Man einen Marathon laufen wird, hat sich deshalb zum Venedig Marathon im Oktober angemeldet. Ich weiss nicht, wie es passiert ist – ich nehme an ich war betrunken – aber ich habe gesagt, dass ich dort 10km laufen kann. Schon war ich angemeldet…Das Problem ist, ich habe doch die schon erwähnte Hass-Liebe zum Laufen und laufe normalerweise nur so ca 4-5 kilometer. Und die selten. Und langsam. Sehr langsam.

Von der netten Dame im Bad hol ich mir einen Kastl Schlüssel, werfe mich ins Laufgwand, drehe die Nike+ App auf und starte auf der Triathlon Laufstrecke, die sich so nett entlang des Seeufers schlängelt. Die schiere Anzahl der Menschen auf der Promenade hindert mich daran nach 0,6 km umzudrehen, bzw. meine Atemnot zu verstecken und so zu tun als ob alles total locker geht. War 1 km schon immer so waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahnsinnig lang? Ich überlege, nach wievielen Kilometer ich umdrehen kann, ohne als kompletter Loser dazustehen bzw. ohne dass es jedem auffällt, dass ich grade erst an ihnen vorbei gelaufen bin.

Ab Kilometer 2 aber passiert etwas komisches (nicht haha-komisch – sondern eher weird-komisch). Außer mir sind nur noch ein paar wenige Läufer auf der Strecke, die für die WM am nächsten Tag trainieren. Plötzlich gehts leichter und ich denke mir still und leise – ein bissi gehts noch.

Der See und die Umgebung sind wunderschön und ich laufe ein wenig wie in Trance. Im Hintergrund höre ich immer wieder die Stimme des IM Moderators aber ansonsten ist alles ruhig. Nach 4 km überlege ich umzudrehen, oder ob ich vielleicht doch einmal um den See laufen soll. Irgendwie hat mich der Ehrgeiz gepackt und nachdem der nächste Ordner an der Strecke mir versichert, dass die Promenade um den ganzen See geht und es sich insgesamt nur um ca 11 km handelt, laufe ich weiter.

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Entweder ist der nette Herr aber nicht aus der Zeller-Gegend, oder er ist noch nie um den See gegangen. Denn die ebenerdige Promenade hört irgendwann auf, und der Weg geht plötzlich bergauf und -ab an der Bundesstraße entlang. Mutterseelenallein, abgesehen von dem vereinzelten Auto alle 5 Minuten, laufe ich die Straße entlang, und denke mir “WTF was I thinking?? Wenn mir jetzt was passiert, findet mich niemand mehr, niiiiiiiiiiiie wieder!!” Aber da ich schon über der Hälfte bin, laufe ich weiter.

Bis ich zur Triathlon Radstrecke komme. Und zu dem netten Ordner, der mir in unmissverständlichem Ton erklärt, dass ich da sicher nicht weiterlaufen darf, nein, auch nicht ganz am Rand. Ich soll doch großräumig ausweichen. “Hallo?!?!?! Schauen Sie mich an netter Mann, ich bin am Ende!! Ich bin doch kein Läufer, das ist so irgendwie eigentlich nur passiert…Ich laufe doch eigentlich nur so kurze Strecken. Ach, querfeldein ist ne mögliche Abkürzung? Na dann, mach ich das doch.”

Schon beim dritten Schritt ahne ich, dass es ein Fehler war. Denn da sind meine Schuhe, und damit auch die Socken und Füße waschelnass. Stur laufe ich weiter über die nasse Wiese bis hin zu einem Graben. Mein ungutes Gefühl behält Recht. Ja, da ist er auch schon – der Bach. Seufzend suche ich nach einer passenden Stelle und springe drüber. Nur um auf der anderen Seite festzustellen, dass das Feld mit den für mich undefinierbaren 2m hohen Pflanzen (ihr erinnert euch – Stadtkind und so) nicht durchquerbar ist. Zumindest nicht für mich. Also mach ichs wie im Kinderbuch – springe wieder zurück über den Bach, durchquere die waschelnasse Wiese, und lande wieder bei der Radstrecke.

Alles in allem bin ich 14 kilometer und 1h 40 unterwegs, als ich endlich wieder beim Bad ankomme.

Die nette Dame hat scheinbar Mitleid mit mir und meinem feuerroten Schädel, denn obwohl heute kein Badebetrieb ist, da nur Athleten für die WM trainieren dürfen, darf ich doch schnell ins Wasser springen. Zwischen den WM Teilnehmern in ihren Neos, werfe ich mich zur Abkühlung – natürlich ohne Neo (hab ich ja nicht und Knackwurst und so…) – in den eiskalten See.

Eine Athletin neben mir lächelt mich an und sagt: ” Wow mutig, morgen aber schon mit Neo, oder?” Die 2. Person an diesem vormittag, die denkt dass ich auch Triathletin bin, und dann noch WM Teilnehmer! Und langsam wächst aus dem Kribbeln in meinem Körper ein Gedanken-Körnchen in meinem Kopf.

Nach dem etwas erweiterten Work-out, stehe ich – mein wohlverdientes Marmelade-Semmerl kauend – am Beginn der Laufstrecke und warte. Ich habe keine Ahnung, wann ich mit dem Liebsten rechnen kann, aber habe Glück und keine 15 Minuten später kommt er angelaufen. Er nimmt sich die Zeit und läuft auf ein Bussi vorbei. Zum “ahhhhhhhhhhhhh” der beiden älteren Damen neben mir, mache ich mich grinsend und langsam (sehr langsam – ich kann ja nicht mehr) auf den ca 2 km langen Weg ins Zentrum von Zell. Mehr durch Glück als durch Strategie stehe ich an der Laufstrecke so gut, dass ich René noch drei mal vorbei laufen sehe, bevor ich mich auf den Weg ins Ziel mache, um ihn dort in Empfang zu nehmen.

Die ganze Zeit über beobachte ich die Menschen und Teilnehmer in unterschiedlichen Altersstufen, Konditionen und Körperformen um mich herum – und denke mir immer mehr – “das muss ich doch auch können”.

Bei jedem Triathlon gibt es auch eine Expo – a.k.a. SHOPPING! – ich bin begeistert von den Iron Man T-Shirts, will mir aber kein “IM Supporter” Tee kaufen. Ein “IM Zell 2015” Tee geht auch nicht, denn ich habe ja nicht teilgenommen.

Aber einem #yougotchicked und einem T-Shirt mit “Anything is possible” kann ich dann doch nicht widerstehen. In diesem Sinne. The seed has been planted.

Prepare to get chicked.

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What happened in the past 18 months…

If someone starts a blog with the title what happened in the past 18 months, you don’t know what to expect. No worries it aint half bad.

I did a small detour into the world of triathlon and had a little other blog about this adventure. It was a short adventure and a short blog, namely only approximately (or precisely) 7 posts long. Excluding the one enclosed, which I wrote for you guys to let you know whats happening. Not sure why I never published it…

I will add all posts just to have everything online. Although these triathlon stories are in German. Having said that I am curious whether you are interested in reading my posts in English or German. Let me know!

My plan though is to get back to writing, to you my lovely audience and to get you informed about all the ups and downs of my life again…I hope you’ll enjoy 🙂

To start you off, I enclose the blog I wanted to post 2.5 years ago…(o btw I got rid of the boyfriend on the way…):

KAT GOES TRIATHLON. OR SOMETHING LIKE IT.

Here is the thing. I have been unfaithful. Not romantically, but towards you my lovely blog followers. I started a new blog. And I have been focusing on this quite a bit. This blog is about an idea or a project I have started and therefore I have not included it in my katathome blog.  I will give you a short update here though as well, as to not leave you out of the loop.

I would share it with you, but it is in German. It is my first try-out of writing in German, my native language. So far I always thought I am a better writer in English. But weirdly enough German works as well. The reason I write in German is that location-wise etc it is more relevant to people in Austria. But in  my usual katathome way, I will share with you everything that goes wrong – and I am sure there will be plenty 🙂

As you all know by now, I have a boyfriend (angels choir in the background :-)). What many of you might not know is that he is a triathlete. Being the good girlfriend that I am, I support him in his training and join him on various competitions.

I might have mentioned before, that I am not the sportiest of the sportiest and have a love-hate relationship with running. As part of his Iron Man training for 2016 the boyfriend takes part in the Venice marathon in October. Seeing as I go there with him, I might have somehow committed myself to run the 10k there (I assume I was drunk when I did that).

At the last triathlon competition in Zell/See, which took place a day before the Iron Man world championships, a seed was planted in my head. While being supportive and all, I breathed in the atmosphere and somehow thought, I don’t want to be only a supporter. I wanna do that. You can guess where this is leading…I want to take part in a (couple of) triathlon(s) next season. Obviously not in the long distance, but there are shorter versions as well.

So far, I have found myself a buddy to work with me towards the goal. Found a swim trainer and made a test ride with a race bike with a € 4.000 bike, which I did not break! My bum and other parts you don’t even wanna know about hurt, and every time I start something I think to myself “WTF was I thinking.” Still. I won’t give up. Even if it’s only to be able to wear the t-shirt.

 

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The Dude goes France

For the first time in Austria’s’ football history we take part in a European championship through qualification. As with so many boys at the age of 9, Football/Soccer is one of their main interests. So when my Dad told me, he wanted to give the Dude a ticket to a game in France for Christmas, complete with him traveling there by plane with my parents, and him traveling back by himself, I knew he’d be thrilled.

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All was organized and then November 13th came. Terror attacks in Paris. Naturally I was shocked. But this time something else came into the mix. The fear for my child. My first instinct was to not let him travel there and I talked about it with the Ex and my parents. My Dad told me that he would go nevertheless, but that he understood if the Ex and I wouldn’t let our child go.

At the beginning of December we were at a friend’s house, when the boys (and the Mamas) watched the drawing. The  Dude was pretty excited about his Grandfather going to Bordeaux and Nice to watch a couple of games and so was his little friend who already knew that his grandfather would take him to Paris. I was still not sure about the Dude going but loved to see him so excited about something.

Christmas came and the Dude received his presents. As you can imagine, he was ecstatic. Going to Nice for a couple of days and watch a game at the Euro 2016. I did explain to him though that I would keep the right to not let him go to Nice and he understood my reasoning.

Slowly the idea of terror faded and I got used to the idea of him traveling.

A couple of weeks later my Dad won the “Follow your team” draw lottery and had 4 tickets for every game Austria took part in. At dinner he asked whether we wanted to go and my stepsister and I immediately decided a trip to Paris sounded great. We picked the Austria – Portugal game and decided the Dude could come to.

Paris

I checked tickets to Paris, but they were insanely expensive. So we revised our plan and decided to make an adventure out of it. Friday morning flying into Brussels, then spend a day and night there eating Vlaamse Friet and visiting Manneken Pis and then take the train to Paris on Saturday morning. A day in Paris, the soccer game at night and traveling back via Brussels on Sunday.

3 days after everything was booked, the terror attacks in Brussels happened.

Meanwhile I am slightly sarcastic about it. It looks a bit as if we try to get the most possible exposure and how can we get into danger zone. The thing is – it isn’t only about me anymore. It is about my child that I expose to danger.

Am I afraid? Hell yes. Do I think that something will happen somewhere during the Euro championship? Yes. I have a vivid imagination in this direction. Will I look over my shoulder every step of the way and see potential terrorists in every suspicious person? I guess so. Will it stop us from going? No. Cause we can’t let fear rule our life. 

The thoughts that torture me most at the moment though, are whether or how I should prepare my 9-year-old in case something happens.

Two days ago, I woke up sweating. I had dreamed that some guys were shooting into a group of people and I lay on the floor dead and my son sat crying next to me. I wondered whether I should tell him what to do. But how do I know? Do you run? Do you pretend to be dead? I don’t think there is an answer to this question. I think if you ever are in this situation – and hopefully none of us ever will – you react out of instinct.

If I talk to him about it, I might plant a fear in him, he is yet mostly unaware of. But what if something happens to me and he is all by himself in France? He doesn’t speak French.

I guess I will not breathe easily until he is home safely from Nice. But he is a child. And I want him to enjoy this experience. I want to see the sparkling in his eyes when the game starts. I want him to be hoarse from shouting and laughing so much during the game. I want to be with him when he sees the Eiffel tower and I want him to have a happy and remarkable childhood. He is lucky in the way that he can experience the Euro 2016 in person. How cool is it to watch Austria play Portugal – and then in Paris?? He is a very lucky boy to get to travel to France twice in the space of 10 days at the age of 9. But if that is possible, how could I take that from him?

Yes, life is dangerous. And maybe it is more dangerous during the championship in France. But danger lurks everywhere. I won’t let fear stop me from enjoying life and I want my kids to enjoy life and make the most of it.

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The travel project – part 6 – Switzerland

As long as I can remember I have had an issue with Switzerland – or mainly swiss people. I kind of dislike them and their accent, which is a very stupid thing to say and I know it.

I guess it comes from having had a swiss boss when I worked in the Netherlands, who just was not a nice person.

Since my brother moved to Switzerland 3 years ago to study acting, Switzerland became an option, and with my travel project this year, I decided to give it a try and see for myself. I booked my tickets for the overnight train to Zurich and the continuing ticket to Bern and packed my bags.

The well needed afterwork drinks with my bestie took a little longer than expected and when the subway which would take me to the station was delayed, I got slightly stressed.

So when I finally made it to the train with only minutes to spare, breathing hard, and having started a sweat, I was looking forward to my comfy seat and a night of rest. Upon entering the carriage I was greeted by a shrill voice and a group of people standing in front of a 6 people cabin. I instinctively knew that was my cabin.

I bypassed the lady with the shrill voice and two other people, she had a discussion with, and entered the cabin which was already filled with a Russian family of three. My mood, which had not been good since missing the subway, went from grumpy to highly grumpy. Especially since the Russian daughter sat in the window opposite me and all plans of extending the two seats into a bed vaporized into thin air.

The lady with the shrill voice rambled on about something and I completely ignored her – which is usually not my way of treating people. She told us about going for a walk and when she came back after 15 minutes telling us she would sit somewhere else less crowded, the Russian girl and I shared an evil grin.

Being the ignorant person that I am, I claimed the seat next to mine as well, and soon folded myself into an “L” position, meaning my legs were on the floor, my head on my seat and my bum on the seat next to mine. The Russian father moved to my side of the isle, the mother lay over her two seats and the daughter just stayed upright. All in our positions, we dozed off.

Apart from my back killing me, I felt okay about this situation, until our two-hour stop in Salzburg, where their son also joined us. Seeing as I am the ignorant person that I am, I held onto my second seat and let the family of 4 have the other 4 seats. Although I asked the mother to put her feet on my seat as well. Seeing as they offered me cookies (which they ate as well), I assume they did not hate me.

For a short while I thought about moving into another cabin but I preferred to share with the Russian family than with a guy with sweaty feet and smoke breath – yes all other cabins were inhabited by guys like that. I wonder though why they give out reserved seats all together…

As you know me being the uber-organized person that I am, you will be surprised to learn that I arrived in Zürich, having made plans with my little brother to meet him at his platform, but not knowing where and when he would arrive and not having his swiss phone number with me…

After having spend half of my wage on going to the toilet, storing my overnight bag and an orange juice, I started to look for my brother, while simultaneously chatting to the boyfriend (yes!), trying to find out my brothers’ number and getting a feeling for my surroundings.

In the end, we met and started our tour through Zürich. I have to admit it. I liked it. Ok, I say it again – I was wrong – I like the swiss cities I experienced – namely Zürich and Bern. And I also found the swiss people very charming and polite (although I still think their accent is weird, but hey, who am I to say with my Viennese ghetto slang…).

On one of my last trips, I decided to take the camera with me again – as opposed to the mobile camera and I took loads of pictures. I really liked the architecture and the cleanliness of everything.

Zürich is interesting, as you can see its wealth on every corner. People look rich, drive expensive cars and have big houses. On the other hand I loved leaving the beaten tracks again and walking through the small roads.

Bern really reminds me of a mideavel town, its architecture looking as if a court jester might just turn around the next corner. All buildings are nicely renovated and super clean.

Bern is very hilly and the river Aare curves through the center. It is nice to take a run along the river, then walk through town and visit the bears that are the (name) patrons of Bern (if they are not on holiday due to renovation – which obviously happens to me). I also noticed that the Swiss like their flags. They are everywhere.

I can only give you one restaurant recommendation, as Switzerland is really as expensive as everyone thinks, we ate at home most of the time.

We had breakfast in Loft 5 in Zürich though, which is a really nice restaurant on a patio. Unfortunately they are building a new city district at the moment, so the view is not the nicest.

The Euro to the Swiss Franc is 1:1 at the moment, which makes even an economic imbecile like me understand how expensive everything is…

Find enclosed a couple of pics and let’s see where the journey will lead me to next. Again – I wrote that post and then kind of forgot to post it. Since then I made some weekend trips to places in Austria, as well as another trip to Munich, the Bodensee and Salzburg. Next weekend the boyfriend and I will go to Stuttgart and in October Venice is booked. I guess I really make a trip a month this year!

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The travel project – part 5 – Munich

I just found out that I had two finished blog posts which I kept from you! Sorry about that.

Surfer Dude plays hockey. So when I was asked whether he would go away with the hockey club to an U10 tournament in Munich, I checked with him and he readily agreed. Under the condition that he did not sleep there on his own. Seeing as my baby is only 8 and the youngest of the boys to join the group, I decided to go with him and have a nice weekend in Munich.

On Friday afternoon, we met up at the railway station, and I was reminded again, that being a parent doesn’t necessarily mean you like other kids. Cause I don’t. Not all kids at least. Going away with 20 kids – on a train – to another city ain’t fun.

The shock was even bigger when we arrived at our destination for the next two nights. A youth hostel. I am definitely not a luxury princess – but I didn’t even stay at a youth hostel as a student, therefore I hadn’t planned on staying in one at the age of 35. I think it also was not really suitable for kids – to say the least – which is no one’s fault, as it was awarded with a badge for family friendliness (is there a word like that?). While our coordinator checked us in, we tried to keep the kids together in the lobby, which was filled with drunk, smoking guys on stag nights, some homeless people and Italian travel groups that screamed around loudly. If you ever met a group of Italians abroad you know what I mean. For a minute I daydreamed about kidnapping my child and checking us into the 5* hotel on the other side of the road…My idea of spending the evening in a lovely hotel bar therefore died on the spot as well. Instead I had an unplanned room party with 4 other parents, which was pretty fun as well.

What is even worse than the kids on a trip like that, are the parents that join these kids, with who you unwillingly have to hang out and get along (And yes – people who read my blog are the exception :-)). There are different personalities and different ideas of how the time should be spent. There is a reason why coaches don’t like parents to join on these trips, and I myself am no exception. Being the bad parent that I am, I had made my own plans for the weekend, which didn’t go down to good with the other parents. Therefore I dutifully got up at 6am with the others (after having drunk till 2am) and after a quick breakfast took a three different trains and buses-45 minute-journey to get to the hockey hall, where I could watch my sons three games, before heading into the center.

Two days beforehand, I had decided I wanted to get a new tattoo and had done my research and communicated with the guys from Chaos Crew Munich. I was told that I could try my luck and come there any time during the afternoon. So after a short stroll through Munich, which was way too short, I followed my map and showed up at Chaos Crew Tattoo. There was a sign at reception stating “Beware of the snake” – I started laughing and said to the guy, “you’re kidding, right?” He smiled at me and said, we think someone has taken it, but just to be on the safe side, we put up the sign. She has not been seen for the last 2 months… The guy behind the counter was really nice, but tried to get rid of me, by telling me there were no appointments available. I pleaded with him and used my biggest smile, until he took the picture of the tattoo I wanted (really small) and went to talk to the tattoo artist. He came back and told me we could do the tattoo around 6 and it would have been better if I had shown up earlier…(chaos – true to their word – cause the guy I had emailed with until 2 am could have told me that). After learning that it might also happen earlier, I decided to wait there and was offered coffee and cake, which I think is a great idea for a business! “The tattoo cake and coffee shop.”

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Given the size of the tattoo, the reception guy and I decided that it could not be more than € 50, but after waiting for 2 hours the tattoo artist shattered all my dreams by telling me that the minimum prize for tattoos at their studio was € 200. He then said he could offer it to me for 100, but could not go any lower. I pleaded with him, but he stood his ground and insisted on € 100. He then looked into my eyes and said – but I could do two for the price of 100. I was torn. I whatsapped with the bestie at home and went to the local store to clear my head. I did not like the idea of doing something I was not sure about or just do something cause I would get it for free.

The tattoo artist had suggested to get a celtic sign – which I just knew was not me. The only thing we had both agreed on was the placement. I liked the idea of getting a lettering of something that meant something to me. I knew which kind of lettering and showed it to him. And suddenly I knew.

I got my two tattoos, and went back to meet up with the others. The kids were at dinner with the other parents. The posh parents asked me whether I had enjoyed my afternoon off shopping, or whether I had met a guy, and I wish I would have had a camera when I told them “no, I just went to get tattoos”.

The next morning I had a business meeting in regards to a christening with the god mother, who lives in Munich. She took me to the Reitschule, which is a beautiful restaurant, where we enjoyed a great breakfast.

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I didn’t see a lot of Munich, but it definitely made me want to go back, and experience it some more.

Which I did at the beginning of July with the boyfriend. I now really love Munich, I love Weisswurst and I know that there are loads of rich people and hookers in Munich. 🙂

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Kat-suations.

I am sorry. I apologize. I know I should write more. But first of all there is no time. Lots of work, which I have reduced now – so that should be easier in the future. Kids – school starts tomorrow, so life should be more regulated than as well, and with princess girl starting school I am sure there is lots of material coming up. Boyfriend – nope, don’t plan on spending less time with him 😉 etc. But what’s way more important – there is a lack of inspiration. Nothing “weird” is happening to me. At least that’s what I told one of my faithful readers when she asked about my writing two days ago…

Then I thought to myself – hang on a minute – this is you you’re talking about. Kat. Walking disaster. I am sure there are things happening to you. But you are just so used to them – you don’t even think about writing about them anymore.

So here are a couple of recent, typical Kat-situations – I could actually create a new word for things like that – Kat-suations:

The kids have had head lice three times over the summer. I know that sounds disgusting and when you don’t have kids or young kids, or your kids are lucky enough to never have had them, you imagine my kids have to be filthy and uncared for – which they are not, I do wash them from time to time :-). But apparently everyone can get them. Especially in school and kindergarten, and mine hit the checkpot this summer. I was lucky in the way that the small creatures always seemed to emerge when the kids stayed with the Ex, which means by now he is a pro at checking, washing and combing their hair. Obviously my head started to itch every time as soon as I heard that the kids had lice, but so far I have been sparred.

During their last week of summer school the kids told me that there were lice again at  school, but that everyone had been checked and no animals had been found in their hair. You can imagine my dismay when during Daddy-Day the Ex sent me a text saying “WTF – the kids have lice again!?!” Being the good Dad that he is, he checked and washed and combed their hair and returned them lice-free in the evening.

Wanting to be on the save side, this time I went to the pharmacy and bought an anti-lice shampoo as well as a preventive shampoo – both for the small amount of € 35!!! After returning from my evening run – different story! – I wet and shampooed my hair and planned on waiting the 15 minutes before washing it off again. I am not even mentioning that I got the stupid shit into my eyes and that it felt kind of weird on my hair. No. What I want to mention though is that I pushed over the bottle and everything spilled onto my bathroom floor. Yes, I mean everything and I am talking about the € 23 shampoo (the other one was € 12). After breathing deeply I also read the instructions which stated, that the shampoo should have been applied to dry hair…which explains the feeling weird part. Hope it killed any possible suckers though…

A day later, after having spent 7 hours on a windy hockey field, I went to the supermarket with the kids. I had planned on cooking lasagna when the boyfriend and his kids came for lunch the next day and was looking for all the ingredients. I was happy when I spotted green lasagna sheets on an upper shelf. As I was pretty sure that the kids (and by now I know also the boyfriend) would not eat green pasta I started looking for the yellow sheets. I pulled down the carton from the top. After an unsuccessful search I gave up and pushed it back onto the upper shelf. I pushed it back and back and back and suddenly had a weird feeling. Do you know that feeling when you know something is off? This came approximately a nano-second before I heard the goods on the other side of the aisle fall off the shelf and a guy swearing. As in slow motion the sound of things falling down did not stop. Obviously – knowing my luck – it ended with the sound of glass breaking.

The kids looked at me with wide eyes and I could already see nosy people making their way to the other side of the aisle – don’t you have a life?? I asked the kids to stay where the were, which they obviously did not do, so all three of us walked to the other side to have a look. I inspected the mess which was a mixture of sweets and cereal, topped by a couple of broken tomato sauce glasses, when three teenage girls passed by. The top dog said all cool: “o o someone needs to pay for that, haha.” Me – so not being in the mood: “Do you want to pay for it?” She – with an attitude: “A a (teenage lingo for no) – that must be done by the person who did that”. Me stating slightly pissed: “That was me.” She: “O – then move away quickly!”, which I kind of found cute again. Being the person that I am though, I went to a member of the staff and apologized – she just waved me off saying: “no worries, nothing happened.”

The same evening while running (told you that was a different story), I nearly tripped over a wooden stick, which then bounced off my foot and hit a car.

I guess what I want to say is, things are happening to me. I just have to take a closer look and share them with you.

And yes there will be a story about the running and my other plans and ideas. And all.

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